Im Syrien der 1980er-Jahre wächst der sechsjährige Sero in einem kurdischen Dorf an der syrisch-türkischen Grenze auf. Mit kindlicher Neugierde erlebt er den Alltag unter dem Regime von Hafiz al-Assad, unter dem kurdische Identitäten unterdrückt werden. Als eine jüdische Familie ins Nachbarhaus zieht, entsteht eine Freundschaft, die religiöse und kulturelle Grenzen überwindet. Mano Khalil erzählt teilweise autobiografisch, mit feinem Humor und visueller Sorgfalt von Solidarität, Toleranz und der schmerzhaften Erfahrung, wie Ideologie und Rassismus eine Kindheit prägen.