Mediha, eine junge Jesidin, wird 2014 während des Völkermords des Islamischen Staates mit ihren Brüdern verschleppt und versklavt. Nach Jahren der Gefangenschaft kehrt sie in ein Flüchtlingslager zurück. Ihre Eltern und ein Bruder bleiben verschwunden. Mit einer Handkamera beginnt Mediha ihren Weg zurück ins Leben und die Suche nach ihrer Mutter festzuhalten. Hasan Oswald begleitet sie dabei einfühlsam zwischen Trauma, Erinnerung und Hoffnung und zeigt, wie sie sich ihr eigenes Schicksal zurückerobert.
Ein zutiefst berührender Film, der nicht nur von unvorstellbarem Leid erzählt, sondern auch von Stärke und Mut, weiterzuleben.