Im September 1988 macht sich das Ehepaar Haydar und Meryam mit ihrem siebenjährigen Sohn Mehmet Ali auf den Weg in die Schweiz. In der Hoffnung auf ein besseres Leben verkaufen sie ihren gesamten Besitz und lassen ihre weiteren Kinder bei den Grosseltern. Ihre lange Reise führt über Istanbul und Neapel bis in die Schweizer Alpen durch unterschiedlichste Strapazen.
Basierend auf einer realen Geschichte widmet sich Reise der Hoffnung einer Tragödie, welche sich so in der Schweiz zugetragen hat, und zeigt die erschütternd begrenzten Möglichkeiten eines solidarischen Miteinanders, wenn der Staat durch seine Gesetze und Grenzen Menschen ausschliesst. Ein Film, der leider kaum an Aktualität verloren hat und 1991 als bislang einziger Schweizer Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.